Individuelle Versicherungslösung rund um Kunststoff Be- und verarbeitungCorporate Versicherungskonzepte für die Industrie

Die Umwandlung von Naturstoffen in Kunststoffe ist eine noch sehr junge Industrie. Zwar hatte sie bereits im 17. Jahrhundert ihre Anfänge. Ihr Durchbruch erfolgte jedoch erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts.

Seitdem ist die Kunststoffindustrie mehr als eine Wachstumsbranche. Ihre Entwicklung zeigt einen zentralen Industriezweig der deutschen Wirtschaft. In der Herstellung von Verpackungen sowie in den Branchenschwerpunkten der Bau-, Möbel-, Automobil- und Elektronikindustrie ist sie unverzichtbar. Zudem wecken viele Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der „Kunststoffe“ auch in weiteren Brachen neue Bedürfnisse, wie in der Agrar-, Medizin-, und Sportindustrie.

Allgegenwärtige Kunststoffprodukte gehören mittlerweile zu unserem Alltag (z.B.: PET-Flaschen, Fenster- und Türrahmen, Folien, Kabel und Prothesen).

Die Herausforderungen am Markt

Die zunehmende Be- und Verarbeitung von Kunststoffen führt zu steigenden Wertekonzentrationen in Ihrem Unternehmen. Somit ist eine entsprechende, versicherungstechnische Lösung sowie ein richtig ausgelegtes Brandschutzkonzept erforderlich.

Die Bedeutung des Brandschutzes auf technischer, baulicher und organisatorischer Ebene wird immer komplexer und beinhaltet viele Hürden. Diese entstehen auch aufgrund der steigenden Anforderungen von Behörden und Versicherungsunternehmen.

Neben all diesen Herausforderungen müssen auch immer dichter frequentierte Termine eingehalten werden (just-in-time / just-in-sequence). Daher sind Sie gezwungen, Ihren Maschinenpark und die dahinter stehende Logistik entsprechend effektiv zu gestalten. Auch die zunehmenden Werte Ihres Maschinenparks und die immer individuelleren Werkzeuge müssen entsprechend abgesichert werden. Nur dann sind sie nach einem Betriebsunterbrechungsschaden wieder schnell einsatzbereit.

Zu allen Sachrisiken ergibt sich auch im Bereich Ihrer Lieferketten ein erhebliches unternehmerisches Risiko. Dieses Wagnis können Sie als Unternehmen selbst steuern und kontrollieren (Supply-Chain Management). Ein Ausfall beeinträchtigt nicht nur Ihren Erfolg, sondern auch Ihre Geschäftskontinuität in einem harten Markt. Analysieren Sie auch die Standorte Ihres Zulieferers, sowie die Zulieferer Ihres Zulieferers, um sich vor einem Ausfall zu schützen. Auch die zunehmenden Naturgewalten erhöhen das Potenzial eines Schadeneintritts erheblich und sollten in Ihre Überlegungen einbezogen werden.

Bei der Haftpflichtversicherung existieren wesentliche Herausforderungen, die den derzeitigen Versicherungsmarkt prägen. Schnelllebigkeit und rasant wachsende Wirtschaft fördern zunehmend Haftungsfälle (Personen-, Sach- und Vermögensschäden). Fehlende zugesicherte Eigenschaften, Prüf- und Sortierkosten bei großen Chargen, Gewässer gefährdende Anlagen (Tanks, Thermoölanlagen, etc.) oder der Zugriff auf Subunternehmer verkörpern nur einen Bruchteil möglicher Schadenszenarien. Eine Absicherung durch erweiterte Produkthaftpflichtversicherung, ggf. Rückrufkostendeckung sowie Umwelthaftpflicht- / Umweltschadenversicherung, ist heutzutage daher unverzichtbar.

Insgesamt stellt der technische Fortschritt, Unternehmen im Herstellungs- und Bearbeitungsprozess vor die erheblichen Herausforderungen eines fehlerfreien Haftungstransfers (Stichwort: erweiterte Werkbank oder Industrie 4.0).

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Risiken in der Be- und Verarbeitung von Kunststoffen
  • Brand (baulicher, technischer und organisatorischer Brandschutz) Betriebsunterbrechung (Ertragsausfallversicherung, Zuliefer-/Abnehmerrückwirkungsschäden)
  • Maschinenunterbrechungsschäden
  • Lieferung von Erzeugnissen in die Industrie
  • Umweltschäden
Brand / Brandschutz

Die Kunststoff Be- und Verarbeitung wird durch ihre exponierte Brandgefahr auf dem Versicherungsmarkt als „schweres Risiko“ eingestuft. Vorhandene Brandschutzanlagen und Auflagen sind sehr umfangreich und komplex definiert.

Die zu verarbeitenden Rohstoffe und Granulate werden unter Wärme und Druck aufgeheizt, plastifiziert und homogenisiert. Anschließend werden sie durch die jeweilige Verfahrenstechnik (z.B. Extrudieren, Spritzgießen, etc.) zu einem halbfertigen oder End-Produkt verarbeitet. Aufgrund des aufgewandten Drucks, in Verbindung mit der benötigten Hitzeentwicklung, ergibt sich ein großes Potenzial an Brandgefahren. Hohe Verbrennungswärme und Fließverhalten sind im Brandfall negative Eigenschaften. Die Hydrophobie der Schmelzmassen kommt erschwerend hinzu. Ein kontrollierter Löschangriff durch die Feuerwehr ist daher nahezu nicht möglich, ein „kontrolliertes Abbrennen“ ist die Folge.

Weitere negative Brandeigenschaften sind:

  • niedrige Erweichungs- und Schmelztemperaturen
  • Schmelzen, Abtropfen, Abfließen, Verflüssigen
  • niedrige Entflammungstemperatur
  • hohe Verbrennungswärme
  • starke Rußbildung
  • Bildung korrosiver oder toxischer Gase
  • Hohe Umwelteinwirkung mit erhöhtem Gefahrenradius
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