Individuelle Versicherungslösung für Unternehmens- und Real Estate TransaktionenWarranty & Indemnity-Versicherung

M&A Transaktionsversicherungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. In Anbetracht der steigenden Anzahl an M&A-Transaktionen, bietet unser M&A Business Solutions Team (Abkürzung MABS-Team) Ihnen eine umfassende Beratung beim Abschluss einer maßgeschneiderten Versicherungslösung. Dabei können sowohl Share-, als auch Asset Deals versichert werden. Insbesondere im Bereich der klassischen M&A-Transaktionen, aber auch vermehrt bei Real Estate Transaktionen.

Jeder Transaktionsprozess ist anders – wir beraten Sie umfassend

Wir beraten sowohl auf Käufer-, als auch auf Verkäuferseite. Eine kostenfreie Erstberatung, eine unverbindliche Analyse der Ausgangslage sowie ein persönlicher Ansprechpartner, sind für uns selbstverständlich. Als Spezialmakler für alle M&A-Transaktionsversicherungen verschaffen wir Ihnen einen exakten Überblick zu inhaltlichen und preislichen Gestaltungsmöglichkeiten Ihrer Versicherungslösungen. Sie profitieren dabei von unserer rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Expertise zu möglichen Risikoträgern sowie unseren Erfahrungswerten aus allen vorangegangen Transaktionsprozessen.

Zielgruppen
  • Käufer und Verkäufer im Rahmen von Share Deals oder Asset Deals
  • Private Equity Häuser / Strategische Investoren
  • Corporate M&A / Real Estate Transaktionsbeteiligte
  • Verkäufer mit dem Ziel eines „Clean Exits“ im Zeitpunkt des Closings
  • Investoren mit dem Wunsch, Resthaftungen aus alten Kaufverträgen abzulösen
  • Rechts- und Steuerberater in Transaktionsprozessen
Thomas Holle
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Warranty & Indemnity-Versicherung

Eine W&I-Versicherung dient der Absicherung von unbekannten Transaktionsrisiken, die durch die Verletzung von Verkäufergarantien bzw. Ansprüchen aus Freistellungen entstehen können. Sie stellen regelmäßig einen zentralen Bestandteil des (Unternehmens-) Kaufvertrages dar. Die Interessen von Verkäufer und Käufer stehen sich naturgemäß diametral gegenüber. Durch einen Risikotransfer kann ein sachgerechter Interessensausgleich zwischen den Parteien ermöglicht werden: Der Käufer ist abgesichert und findet im W&I-Versicherer einen solventen Schuldner für verletzte Verkäufergarantien. Hier wird die Haftung des Verkäufers stark minimiert, teilweise sogar gänzlich ausgeschlossen. So kann ein „Clean-Exit“ durch die W&I-Versicherung erreicht werden.

Merkmale der W&I-Versicherung

Die W&I-Versicherung deckt finanzielle Verluste, die auf Grund von Garantieverletzungen bzw. Freistellungsansprüchen aus dem Unternehmenskaufvertrag resultieren können. Dabei werden für jede Transaktion maßgeschneiderte und auf den jeweiligen Garantiekatalog abgestimmte W&I-Policen entwickelt. Mit dem Ziel einer möglichst hohen Übereinstimmung der Deckung unter der Police mit im Kaufvertrag vereinbarten Garantien und Freistellungen.

Anwendungsbereiche der W&I-Versicherung:

  • Share Deals / Asset Deals
  • Private Equity / Strategische Investoren
  • Corporate M&A / Real Estate
  • Verkäufer mit dem Ziel eines „Clean Exits“
Tax Contingent / Indemnity Insurance

Die Tax Contingent / Indemnity Insurance ist eine Absicherung gegen bekannte und unbekannte steuerliche Risiken aus einer Transaktion oder unerwartete Steuereffekte auf Seiten des Versicherungsnehmers. Diese Risiken können auf den Versicherer transferiert werden, wenn entsprechende Bewertungen des Risikos die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering erscheinen lassen. Bei den bekannten Risiken ist das Ereignis naturgemäß bekannt, nur die Höhe bzw. die Eintrittswahrscheinlichkeit ist offen.

Diese Versicherungslösung ist bei M&A-Transaktionen sehr beliebt, wenn keiner der beiden Parteien das Risiko tragen möchte. Oder, wenn das im Rahmen der Due Diligence erkannte Risiko zu einem Deal-Breaker wird.

Public Offering of Shares (POSI) / Initial Public Offering (IPO) Insurance

Bei der POSI/ IPO-Versicherung handelt es sich um die Absicherung des Prospekthaftungsrisikos hinsichtlich der Emission von Wertpapieren am Kapitalmarkt. Anfangs vorrangig im englischsprachigen Raum etabliert, erfährt die POSI auch in Deutschland vermehrt Zuspruch. Da auch Anleihen als Finanzierungsinstrument eine zunehmend wichtige Rolle spielen, nimmt die Relevanz der entsprechenden Absicherung ebenso zu.

Nach dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) und Börsengesetz (BörsG) unterliegt der Emittent einer strengen Haftung für falsche oder unterlassene Kapitalmarktinformationen. Dabei können Schadenersatzansprüche aufgrund der Verletzung gesetzlicher Haftungsbestimmungen von Seiten der Anleger (z.B. falsche oder unvollständige Angaben im Emissionsprospekt), oder von Dritten wie z.B. Emissionsbanken drohen. Die POSI soll den Emittenten gegen diese Risiken schützen. Dabei umfasst der Versicherungsschutz die Prüfung einer vorliegenden Inanspruchnahme, die Abwehr unberechtigter Ansprüche sowie die Befriedigung berechtigter Haftpflichtansprüche im Rahmen der Prospekthaftung.

Die POSI wird vom Unternehmen selbst zugunsten des Emittenten abgeschlossen. Sie umfasst den Schutz der Organe, leitender Angestellter sowie aller Mitarbeiter und Banken, die am Börsengang beteiligt waren. Spezifische Haftungsrisiken der Gesellschaft, insbesondere in Bezug auf die Wertpapieremission selbst, werden von der klassischen D&O-Versicherung nicht erfasst. Zudem beinhaltet die POSI auf Wunsch: umfassenden Rechtsschutz bei Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie behördlichen oder aufsichtsrechtlichen Verfahren.

Contingent Risk Insurance / Litigation Buyout Insurance

Die Contingent Risk Insurance bietet Versicherungsschutz für Risiken, die vor oder während einer Transaktion identifiziert werden und zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses bereits bekannt sind. Dabei kann die Contingent Risk Insurance zusätzlich zur regulären W&I-Versicherung (siehe oben), aber auch als „stand alone“-Lösung abgeschlossen werden. Zum Abschluss einer Contingent Risk Insurance müssen dem Versicherer umfangreiche Risikoinformationen (insb. Due Diligence Reports und Bewertungen des Risikos durch namhafte Berater) zur Verfügung gestellt werden. Damit kann der mögliche Umfang und die Eintrittswahrscheinlichkeit des jeweiligen Risikos analysiert werden. Häufiger Anwendungsfall ist ein schwebendes Gerichtsverfahren, dessen Ausgang erheblichen Einfluss auf die Zukunft des Targets bzw. auf seine Rentabilität haben kann. Hier ermöglicht eine „Litigation Buyout Insurance“ den Risikotransfer ermöglichen und beseitigt etwaige Deal Breaker. Der Versicherungsmarkt der Contingent Risk Insurance ist erheblich kleiner als jener der W&I-Versicherung. Je nach Risiko besteht er aus lediglich ca. fünf bis sieben Versicherern.

Mögliche Risikofelder:

  • Risiken bezüglich Eigentumsrechten
  • Steuerrisiken
  • Umweltrisiken
  • Technische Risiken
  • Rechtliche Unklarheiten
  • Risiken resultierend aus Rechtsstreitigkeiten

Litigation Buyout Insurance (LBO):

  • Absicherung von finanziellen Risiken aus drohenden oder anhängigen Rechtsstreitigkeiten mit ungewissem Ausgang
  • Übernahme etwaiger Negativfolgen, Rechtsverfolgungs- und Prozesskosten
  • Kapazitäten bis zu 100 Mio. EUR
  • Prämien zwischen 2 % und 10 % der Versicherungssumme

Environmental Insurance:

  • Deckung unbekannter Umweltrisiken im Zusammenhang mit einer Unternehmensveräußerung
  • Anwendbar bei Real Estate-Transaktionen oder bei der Veräußerung von Betriebsgrundstücken im Rahmen einer M&A-Unternehmenstransaktion
  • Absicherung bekannter Risiken möglich, sofern bei einer Umweltsanierung ein gewisser Geldbetrag überschritten wird

Title Insurance:

  • Versicherung von Risiken durch Rechtsunklarheiten in Bezug auf die Gesellschaftsanteile
  • Risiken, die z.B. aus unsicheren Eigentumsverhältnissen oder Fragen zur wirksamen Errichtung einer Gesellschaft resultieren
Insurance Due Diligence

Eine Insurance DD kommt während einer M&A-Transaktion immer häufiger zum Einsatz. Dabei wird eine versicherungstechnische Analyse der bestehenden Versicherungsprogramme vorgenommen. So werden, rechtzeitig vor der Transaktion, eventuell bestehende Deckungslücken erkannt und post-Closing Lösungsvorschläge mit entsprechender Prämienindikation generiert. Weiterhin werden die bestehenden, offenen und geschlossenen Schäden betrachtet und auf Risiken für den potentiellen Käufer überprüft.

Meist wird die Insurance DD käuferseitig initiiert, da mittlerweile immer mehr finanzierende Banken oder andere Finanzgeber eine hinreichende Due Diligence-Prüfung voraussetzen.

Beim Abschluss einer W&I-Versicherung kann der Report ebenfalls dem Transaktions-Versicherer zur Verfügung gestellt werden, um etwaige Deckungsverbesserungen unter der W&I-Police zu erzielen.

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